Image
Gelbbauchunke am Ufer

Eine Erfolgsgeschichte aus dem Aargau: Amphibien wirksam fördern

Durch den Bau von Hunderten von Weihern in den letzten 20 Jahren konnte im Kanton Aargau der Bestandesrückgang zahlreicher Amphibienarten gestoppt und sogar ein Aufwärtstrend erreicht werden. Eine kürzlich publizierte Studie dokumentiert die ermutigende Erfolgsgeschichte. Je mehr Laichgewässer erstellt wurden, desto stärker ist der Aufwärtstrend. Beispielsweise weist die Gelbbauchunke starke Zunahmen in den neu erstellten Weihern auf.
Image
Gartenschläfer auf einem Balken

Gartenschläfer gesucht

Der kleine Gartenschläfer - Tier des Jahres 2022 - ist ein heimlicher Waldbewohner. Doch wo lebt er im Engadin und Val Müstair? Helfen Sie mit, der Verbreitung des kleinen Säugetiers mit der schwarzen Maske auf die Spur zu kommen.

Aktuelle Beobachtungen

Wilde Nachbarn Engiadina Val Müstair

Das Projekt Wilde Nachbarn startete im Unterengadin bereits im Jahr 2019 und konnte seither mittels Beobachtungsmeldungen aus der Bevölkerung das Vorkommen der Wildtiere in der Region erforschen, erlebbar machen und fördern. 2022 konnte das Projekt auf das gesamte Engadin und das Val Müstair ausgeweitet werden. Dazu wurden Partner gefunden, die im Oberengadin, Val Müstair, und Unterengadin die Plattform Wilde Nachbarn Engiadina Val Müstair unterstützen. Erfahren Sie mehr zum Projekt «Wilde Nachbarn Engiadina Val Müstair».
Image
Blick ins Unterengadin
Image
Buchcover des neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins

Erfolgreiche Meldeplattform Wilde Nachbarn Säugetieratlas wird in die Schweizer Plattform Wilde Nachbarn überführt

Von 2016 bis 2020 wurden mit der Meldeplattform Wilde Nachbarn Säugetieratlas Meldungen von Säugetierbeobachtungen für den neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtenstein gesammelt. Nach dem Erscheinen des neuen Säugetieratlas 2021 wird die Projektseite der Meldeplattform Wilde Nachbarn Säugetieratlas auf Ende 2022 in die allgemeine Meldeplattform Wilde Nachbarn Schweiz überführt.
Image
Zwei Personen schauen mit dem Fernglas aus dem Fenster

Melden Sie uns Ihre Beobachtungen

Wir interessieren uns für Ihre Beobachtungen.
Image
Die Waldgrenze steigt immer weiter an. Die oberhalb gelegenen Lebensräume werden dadurch immer kleiner.

Die Spirale dreht sich

Die weltweiten Temperaturen steigen. Gleichzeitig nimmt die biologische Vielfalt ab. Beides ist eng miteinander verbunden und verstärkt sich gegenseitig. Deshalb müssen wir Massnahmen ergreifen, die zugleich das Klima schützen und die Biodiversität fördern. Und wir müssen unsere Lebensweise überdenken.
Image
aufgewertete Limmat mit naturnahhen Kiesinseln und Ufern

Die Limmat wird aufgewertet – eine Jahrhundertchance für die Region

Die kanalisierte Limmat zwischen Schlieren, Ober- und Unterengstringen soll natürlicher werden. Auf einer Länge von über drei Kilometern entsteht eine einzigartige Flusslandschaft, Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen und ein schnell erreichbares Erholungsgebiet für die Menschen im Limmattal.
Image
Ein Hermelin neben einem Schneefleck im Winterfell

Warum Wildtiere ihr Fell wechseln

Während wir uns an kalten Wintertagen in eine dicke Winterjacke hüllen, legen sich Säugetiere für diesen Zweck ein wärmendes Winterfell zu. Allerdings geht es bei den Tieren nicht ganz so schnell wie bei uns. Der Fellwechsel ist ein Prozess, der schon im Herbst beginnt. Wir erklären euch, wie dieser Wechsel abläuft.
Image
Amsel sitzt auf Ast

Längere Schnäbel durch Verstädterung?

Gewisse Arten können sich sehr schnell an veränderte Umweltbedingungen wie beispielsweise die Verstädterung anpassen. Nun haben zwei Forscherinnen in einer kürzlich publizierten Studie untersucht, ob sich die Schnabellänge vier verschiedener Vogelarten in Schweizer Städten über das letzte Jahrhundert verändert hat. Dabei zeigte sich, dass bei gewissen Vogelpopulationen während dieser kurzen Zeitspanne tatsächlich Veränderungen stattgefunden haben.
Image
Marroni in einer schwarzen Pfanne

Die Edelkastanienwälder sind ein schützenswertes Kulturgut

In den Kastanienwäldern ist im Herbst Erntezeit. Die glänzenden dunkelbraunen Marroni sind die Früchte gezüchteter Sorten. Heutzutage geniessen wir sie als herbstlichen Snack vom Marronistand oder als leckeres Vermicelles zum Dessert. Lange Zeit waren die Kastanien jedoch für viele Menschen in den Berggebieten ein überlebenswichtiges Nahrungsmittel. Auf einer Wanderung im Bergell durch den Brentan, dem grössten Kastanienwald Europas, erfährt man viel über diese sehr spezielle Nutzpflanze.