Blog “Natur vor der Haustür”

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Eichhörnchen im Sitzen
14.08.2020, Gast
Im Projekt «Eichhörnchen & Stadtbäume» in St. Gallen und Luzern untersuchen wir die Lebensgrundlagen von Eichhörnchen (Sciurus vulgaris). Welche Baumarten benötigen sie in ihrem städtischen Lebensraum? Gibt es mehr Eichhörnchen in Gegenden mit grösseren Bäumen? Dank fleissigen freiwilligen Helfern hoffen wir, Antworten auf diese Fragen zu finden.
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Der junge Bartgeier Fortunat bei seinem ersten Flug vor einer Felswand
31.07.2020, Katja Rauchenstein
Der Sommer ist da und somit die Reisezeit. Strandstühle und Reisekissen bleiben in diesem Jahr wohl meist im Keller. Für viele sind Ferien in der Schweiz angesagt, und die hat einiges zu bieten! Die Jurarandseen ersetzen die weiten Ozeane, eine Wanderung zu den Bartgeiern den Besuch im Yosemite-Nationalpark und der kühle Drink in der Limmat-Bar das Savoir-vivre an der Côte d’Azur. Sogar auf eine Safari muss man nicht verzichten! Lassen Sie sich inspirieren für Ihre wilden Sommerferien in der Schweiz.
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Olivenbaumzweig mit Blütenknospen
17.07.2020, Valeria Renna
Die Luft vibriert in der Hitze, Grillen zirpen in der Ferne, vor uns majestätische, gedrungene Bäume soweit das Auge reicht. Sie erraten, wo wir sind? Genau, an einem Ort im Mittelmeerraum mit Blick auf einen Olivenhain, auf dem Tisch etwas Brot und Salz und natürlich ein Fläschchen Olivenöl. Die mediterrane Küche ist ohne diese Zutat nicht vorstellbar. Die goldene Flüssigkeit wird auf verschiedenste Weise in unzähligen Rezepten verwendet. Von Salaten bis zum Pizzateig, von gebratenem Gemüse bis zu Backkartoffeln. Nicht nur in der Küche, auch für kosmetische Zwecke wird es verwendet. Kurz, ein edles Produkt und Kulturgut mit Geschichte.
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Eine Weinbergschnecke im Klee
17.07.2020, Julia Schmid
Schnecken bringen Gartenbesitzer*innen oftmals fast zur Verzweiflung. Vor allem in Sommern mit viel Regen können diese Tiere empfindliche Frassschäden an den Kulturen verursachen. Dafür verantwortlich sind jedoch ganz wenige der zahlreich vorkommenden Schneckenarten. Manche Vertreter dieser Weichtiere sind sehr nützlich und tragen zu einem gesunden Nährstoffkreislauf bei.
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Schachtelhalme
03.07.2020, Reinhard Berndt
Tauchen Sie ein in die Welt der Schachtelhalme und stossen Sie auf winzig kleine Naturwunder, die im Alltag sehr leicht übersehen werden. Schachtelhalme (Equisetum-Arten) gehören zu den Farnpflanzen, die es bereits seit mehr als 400 Millionen Jahre auf der Erde gibt. Farnpflanzen vermehren sich mit Sporen, nicht mit Samen wie die „moderneren" Samenpflanzen. Mit Handlupe und Makroobjektiv lässt sich erkunden, wie interessant solch alltägliche Pflanzen sind.
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Blick auf Zürich: Bäume im Vordergrund mit Häusern
03.07.2020, Gast
Die Mittagssonne brennt erbarmungslos auf die Köpfe der Leute nieder. Die Luft über dem schwarzen Teer flimmert in der Hitze. Schweiss dringt aus den Poren der hungrigen Passanten. Sie quälen sich vom Büro zum nächsten Take-away und suchen schwitzend kühlende Erlösung. Natürlich – ein alter Stadtbaum! Wie ein grosser Schirm entfaltet sich seine ausladende Krone über den roten Köpfen und spendet wohltuenden Schatten.
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Taubenschwänzchen im Schwirrflug
19.06.2020, Gast
Ende Juni werden in Mitteleuropa wieder vermehrt Kolibri-ähnliche Tiere im Garten und auf Balkonen gesichtet. Bei diesen Tieren handelt es sich jedoch nicht um die Vögel der neuen Welt, sondern um Insekten. Sie gehören zu den Wanderfaltern. In der Schweiz sorgen zwei Arten mit ihrem Schwirrflug gelegentlich für Verwirrung.
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Eine Schwalbenschwanzraupe in einer Wiese.
19.06.2020, Julia Schmid
In der Schweiz gibt es etwa 250 Tagfalterarten und ungefähr 2500 Nachtfalterarten. Diese unterscheiden sich in Farbe, Form und Ansprüchen an ihren Lebensraum. Allen gemein sind die vier verschiedenen Lebensabschnitte, die diese Insektengruppe so besonders macht.
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Ausblick über die Hardau mit Blick auf ein Dach mit Solarpanels, ein begrüntes Dach und viele unbegrünte Dächer.
05.06.2020, Claudia
Begrünte Dachterrassen sind etwas Grossartiges. Es sind wunderbare Orte, um gemütliche Sommerabende zu verbringen. Sie leisten aber noch viel mehr. Sie kühlen das Klima, ersetzen verloren gegangenen Lebensraum für Pflanzen und Tiere, eignen sich für das Installieren von Sonnenkollektoren, laden zum Urban Gardening ein und verschönern das Stadtbild aus der Vogelperspektive. In der Schweiz gibt es tausende Quadratmeter Dachfläche, die begrünt werden wollen.
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Maya-Pyramide Tikal
05.06.2020, Julia Schmid
Die aktuelle Lage erschwert Reisen in weit entfernte Länder. Doch wer spannende Orte auf der ganzen Welt besuchen will, muss dazu nicht unbedingt ins Flugzeug steigen. Viele virtuelle Touren durch Nationalparks oder zu Sehenswürdigkeiten sind online kostenlos verfügbar. Hier einige Vorschläge, wie Sie auch von zuhause aus die Welt entdecken können.
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Die vorgestellten Bücher
28.05.2020, Anita Schweizer
Bücher lassen uns in andere Welten eintauchen und in Gedanken eine Reise unternehmen. Dies geht ganz einfach zuhause auf dem Balkon oder im Garten, in der Badi, am See oder im Stadtpark. Alles was du brauchst ist ein interessantes Buch und etwas Zeit. Dazu möchten wir dir drei tolle Bücher vorstellen, die uns gut gefallen. Mit ihnen kannst du Spannendes über die Entstehung der Tierwelt lernen, ein Jahr mit einem Murmeltier verbringen oder dem Biber auf die Spur kommen.
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Bärtierchen unter dem Binokular betrachtet
28.05.2020, urbanfox
Von wegen Tiger und Löwen gibt es nur in fernen Ländern und Bären nur in einsamen Alptälern… Auch in unseren Hinterhöfen und Gärten leben sie – als Tigerschnegel, Ameisenlöwen und Bärtierchen. Ihnen nachzuspüren und sie zu beobachten, ermöglicht uns zwar kleine, aber umso erstaunlichere Entdeckungen.
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Blumen vor unscharfem Hintergrund
28.05.2020, Valeria Renna
Haben Sie jemals eine Person, einen Ort, eine Umgebung für selbstverständlich gehalten, und erst nachdem sie weg war, ihren immensen Wert erkannt? Nun, bei einem Wegfall der biologischen Vielfalt würde Sie vielleicht ähnlich reagieren. Obwohl es schwierig ist, ihre Aspekte in Worte zu fassen. Die biologische Vielfalt ist zentral für unser Wohlbefinden, sie sichert ein gesundes Leben und hat ein präventives sowie therapeutisches Potential.
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Ein Dach am trinken an einem Teich.
22.05.2020, Katja Rauchenstein
Zu später Stunde schnüffelt ein Dachs durch den Garten und ein Steinmarder flitzt eine dunkle Gasse entlang. Viele Wildtiere kann man oft nur zu später Abendstunde und mit Glück beobachten. Wer keine Lust hat, sich während Stunden ausgerüstet mit starkem Kaffee und Tarnmantel auf die Lauer zu legen, für den sind Wildtierkameras eine tolle Alternative. Doch wie gelingt einem der perfekte Wildtierschnappschuss?
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Löwenzahnblüte in Nahaufnahme
22.05.2020, Julia Schmid
Löwenzahnhonig galt einst als Honig der kleinen Leute. Heutzutage gilt die süsse Köstlichkeit als edle Rarität, die sich wunderbar als Brotaufstrich eignet. Im Garten ist der Löwenzahn eher unbeliebt, weil er sich überall breit macht. Was mit seiner Robustheit und Fortpflanzungsstrategie zu tun hat.
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Nahaufnahme von Holunderblüten
15.05.2020, Claudia
Meiner Meinung nach gehört der Holunder in jede Hecke, in jeden Garten, in jede Parkanlage. Der robuste Strauch ist ökologisch äusserst wertvoll und wächst problemlos an vielen Standorten. Viele Wildtierarten ernähren sich von seinen Blättern, Blüten und Beeren. Dem Menschen spendet er seine Heilkraft und wohlriechende Zutaten für leckere Gerichte. Meine persönliche Holundergeschichte hat mit Hühnern zu tun.
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Ein Dachs in der Wiese in schwarz-weiss
14.05.2020, Anouk Taucher
Wir präsentieren Ihnen eine Auswahl einiger toller Tierdokumentationen, die Sie in die verschiedenen Lebensräume der Erde entführen. Vom tiefen Ozean bis in den Stadtdschungel von Berlin. Diese Zusammenstellung ist natürlich keineswegs vollständig, dafür ist die Vielfalt an Filmen schlicht zu gross. Aber sie enthält einige Perlen. Wir wünschen spannendes Eintauchen in die Tierwelt!
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Gebastelte Insekten mit grünen Pflanzen im Hintergrund
08.05.2020, Anita Schweizer
Sobald wir einen Schritt nach draussen machen, summts und brummts. Überall wird gekrabbelt, geklettert und geflogen. Die Insekten sind los, sie zeigen sich in ihrer vollen Pracht. Wenn du ganz genau hinschaust, erkennst du die unglaubliche Vielfalt an Farben, Formen und Mustern. Wusstest du, dass ganz viele dieser wunderschönen Tiere in den nächsten Jahren für immer verschwinden könnten? Wir zeigen dir, was du tun kannst, um den Insekten zu helfen.
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Haussperlinge nehmen ein Wasserbad
08.05.2020, Claudia
Der April, der macht, was er will. Diese viel zitierte Bauernregel traf dieses Jahr kaum auf den normalerweise unberechenbaren Frühlingsmonat zu. Keine abrupten Wechsel zwischen Schneeschauern, Regengüssen und wärmender Frühlingsonne, sondern Sonnenschein ohne Ende bei fast schon sommerlichen Temperaturen. Laut Meteoschweiz war der April 2020 der zweit- bis viertwärmste April seit Messbeginn 1864! Die Folge: Ausgetrocknete Böden, durstige Pflanzen und Tiere. Im dicht bebauten Siedlungsgebiet ist es für die Wildtiere in Trockenperioden nicht immer einfach, Wasser zu finden. Mit ein wenig Hilfe können wir ihnen das Leben in regenarmen Zeiten erleichtern.
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Eine Assel krabbelt aus dem Moos
08.05.2020, Katja Rauchenstein
Im Blumenuntertopf, unter den Gartenplatten oder hinter dem morschen Baumstamm – was man auch umdreht, es verstecken sich kleine, vierzehnbeinige Asseln in der feuchten Dunkelheit. Ob eklig oder nicht, spannend sind sie auf jeden Fall! Wussten Sie beispielsweise, dass Asseln Kiemen besitzen und die grösste Art sogar knapp einen halben Meter misst? Zeit, sich einmal etwas mit den krabbelnden Urtieren zu befassen!
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Ein Eichhörnchen in einem Vogelfutterhaus
30.04.2020, Anouk Taucher
Helfen wir oder schaden wir Wildtieren, wenn wir sie füttern? Die Fütterung von Wildtieren ist ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Grundsätzlich raten wir davon ab. In bestimmten Fällen kann jedoch eine Ausnahme gemacht werden.
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Grasfrösche mit Laich in einem Teich
30.04.2020, Julia Schmid
Wer sucht, der findet. Unsichtbare Spuren der wilden Nachbarn sind praktisch überall dort zu finden, wo sich die Tiere für längere Zeit aufgehalten haben. Ob in einem Teich, in einem Fluss oder im Boden, Tiere hinterlassen abgestorbene Hautzellen, Kot oder Schleim und somit auch Teile ihres Erbguts. Mittels Analyse dieses Erbgutes aus der Umwelt lassen sich Tier- oder Pflanzenarten nachweisen, die durch sonst nur schwer aufzuspüren sind. Für die ökologische Forschung und die Praxis bietet diese moderne Methode effizientere Möglichkeiten, die Artenvielfalt zu erfassen.
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Ansicht einer Trockenmauer
30.04.2020, Valeria Renna
Trockenmauern sind nicht bloss eine Ansammlung von Steinen, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Im Gegenteil, sie stellen eine jahrhundertealte, traditionsreiche Bautechnik dar. Ausserdem sind sie wichtig für den Erhalt der Biodiversität und nicht zuletzt haben sie einen ästhetischen Wert. Leider werden Trockenmauern immer seltener angelegt und immer häufiger durch Betonmauern oder Zäune ersetzt. Haben Sie einen Garten? Dann helfen Sie mit, an dieser Situation etwas zu ändern!
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Gebastelte Tiere auf Wiese
23.04.2020, Anita Schweizer
Was gibt es Schöneres, als Wildtiere draussen zu beobachten? Ein Reh das am Waldrand steht, ein Eichhörnchen, das von Baum zu Baum springt oder gar ein Dachs auf nächtlicher Entdeckungstour durch die Stadt. Leider müssen wir alle im Moment etwas mehr Zeit zu Hause verbringen. Damit du trotzdem spannende Begegnungen mit deinen Lieblings-Wildtieren haben kannst, haben wir dir hier ein paar Bastelanleitungen zusammengestellt. Damit kannst du unsere wilden Nachbarn ganz einfach in dein Zuhause holen.
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Zilpzalp in Blüten
23.04.2020, Katja Rauchenstein
Vogelgezwitscher und Frühling gehören zusammen wie heisse Beeren und Vanilleeis oder Salzgeschmack und Sandstrand. Gibt es etwas Schöneres, als bei diesen milden Temperaturen im Garten oder auf dem Balkon zu sitzen und dem Vogelkonzert zu lauschen? Bemüht man sich jedoch, richtig zuzuhören und einzelne der sich gegenseitig überstimmenden Gesangsdarbietungen herauszufiltern, merkt man schnell, dass das Ganze gar nicht so leicht ist. Wer zwitschert da eigentlich alles?